Zitronen Pappardelle

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Der Frühling ist da! Aufatmen, alle Viere von sich strecken, Kleidchen tragen und die Sonnenstrahlen auf der Haut genießen. Auf unserem Rooftop hat man einen wunderbaren Blick über Manhatten, die Luft ist klar, der East River-Wind bläst einem durch die Harre und die Sonne scheint. Nach einem Glas Gewürztraminer auf unserem Dach bekam ich Lust auf Pasta. Cremig, glänzend, aromatisch. Mit viel frischer, grasiger Petersilie und gemahlenem Pfeffer. Und schon befand ich mich in der Küche, die Fenster weit geöffnet und die Katze auf der Feuerleiter, während ich eines meiner liebsten Pasta Gerichte zubereitete: Zitronen Pappardelle.

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Zitronen Pappardelle
für zwei Personen:

200 gr. Pappardelle
Meersalz
1 Ei
Zitronenzesten von zwei Früchten, Filets und Saft von einer Frucht
80 ml gutes Olivenöl
80 gr, Parmesan gerieben, plus extra für die Teller
50-100 ml Pasta-Wasser
1/2 bund glattblättrige Petersilie, grob gehackt
Salz und Pfeffer

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In einem Topf mit reichlich "nach Meer schmeckenden Wasser" (Wasser solange salzen bis es nach Meerwasser schmeckt) und die Nudeln al dente kochen. In einer großen Schüssel das Ei mit Zitronenzesten, Zitronensaft, Zitronenfilets und Olivenöl verrühren. Den Parmesan und die Petersilie unterrühren. Die al dente gekochten Nudeln abgießen. Eine Tasse Nudelwasser zurückhalten. Das Nudelwasser in die Zitronen-Parmesansauce rühren, bis die Sauce die richtige Konsitenz erreicht hat und glänzt. Die Nudeln unterheben und evtl. mehr Pastawasser hinzufügen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und -wer mag- noch mehr Parmesan servieren. Enjoy!

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Green Tea Latte

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Ich liebe Matcha Tee!!! Besonders in Desserts kann ich von dem grasigen, leicht bitteren Aroma nicht genug bekommen. Hat ein Restaurant oder ein Café etwas mit grünem Tee im Angebot, bestelle ich es mir, egal ob er in Crème brûlée, Eiscreme, in Shakes, in Mochis (japanischer Reiskuchen), Kuchen, Torten oder Plätzchen ist. Nachdem ich mir im Sunrise Market ein Döschen mit dem begehrten Pulver gesichert hatte, überkam mich bereits auf dem kühlen und regnerischen Heimweg in der Subway der Appetit auf einen warmen Green Tea Latte. Hier das Rezept dazu:


Green Tea Latte

 (für ein großes Latte Glas oder zwei kleinere Kaffeetassen)

250 ml Milch, 3,8% Fettanteil
2 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Matchapulver, plus eine extra Prise für die Garnierung
50 gr Schlagsahne
Equipment: Milchaufschäumer oder Schneebesen


In einem kleinen Topf Milch bei mittlerer Hitze erwärmen.
Zucker und Teepulver einrühren. Milch kurz aufkochen lassen und dann von der Herdstelle nehmen und kurz abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit in einer Schüssel die Schlagsahne halbsteif schlagen.
Den Green Tea Latte in ein Glas gießen und mit der Sahne toppen. Mit einer Prise des grünen Tee Pulvers bestäuben und in einem ruhigen Moment genießen!

 

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The Blue Stove

Das "The Blue Stove" ist ein kleines, süßes Cafe in Williamsburg. Hier wird Allerlei Gebackenes verkauft und serviert. Egal ob süß oder salzig, Mürbe,- oder Blätterteig, gefüllt oder glasiert, rund oder eckig...

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Wir entschieden uns nach langem Überlegen für ein herzhaftes Blätterteig-Gebäck mit Ziegenkäse, Rosmarin und Oliventapenaden-Füllung und ein Stück Pflaumen Pie. Der Teig war in beiden Fällen leicht erwärmt, knusprig und buttrig.

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Besonders toll fand ich den süß-sauren Pflaumenkuchen. Die braun gebrannten, knusprigen Streusel mit dem sirupartigen Pflauemensaft und warmen Fruchtfleisch in Kombination mit der ungesüßten, nicht zu steif geschlagener Sahne, war genau nach meinem Geschmack!

Granddaisy Bakery

Nachdem ich diese Bäckerei auf dem Blog von Kate Spade gefunden hatte, musste ich die nächstbeste Filiale der Granddaisy Bakery ausprobieren. Die Croissants waren ok, das mit Marzipan und Mandeln überbackene Brioche war lecker, aber wirklich umgehauen hat mich ihr Focaccia. Aussen knusprig mit leicht verbrannten Ecken,die ein köstliches Holzkohle-Aroma hatten und dem duftenden weichen und frischen Inneren. Belegt war es mit in Champagner eingelegten kleinen, wilden Trauben. Herrlich!

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Danach gings in den Central Park. Saxophon Musik lauschen und den klaren, sonnigen Tag genießen.

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Pumpkin Season

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Es ist nicht nur Herbst – nein, viel besser: es ist Pumpkin Season! In Amerika heiß geliebt, wurde dem Gemüse direkt eine ganze Jahreszeit gewidmet. Man muss sich nur ein wenig aus der Stadt begeben und wird Zeuge ausschweifender »Pumpkin Festivals« mit grossartigen Aktionen wie »pick your own Pumpkin« oder »Pumpkin Carving for Fun« (Die Kunst des Kürbisschnitzens), »Pumpkin Pie Eating Contests« und dem »Pumpkin Run/Walk« (was auch immer das sein mag).  Auch ich wollte mich dem totalen »Pumpkin-Feeling« hingeben und Pumpkin Bread, Pumpkin Pancakes, Pumpkin Muffins, Pumpkin Pies usw. (die Liste scheint endlos) herstellen.

Dafür brauche ich Kürbispüree und auch wenn mein Butternut Kürbis nicht eigenhändig vom Feld gestochen habe, sondern ich ihn beim Trader Joe’s in der Auslage aussuchte, so will ich doch mein Püree selber machen und nicht auf die bequeme Dosen-Variante zurückgreifen.

Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech legen. Im Ofen für 1 oder 1,5 Stunden bei 180 Grad backen. Man kann den Vorgang beschleunigen, wenn man den Kürbis in kleine Stücke schneidet. Das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel ausschaben und mit einer Gabel oder – noch besser – einem Stampfer zerkleinern. Mit einer Prise Salz und Zucker abschmecken. Fertig!

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Für das Pumpkin bread:

210 gr Mehl

Prise Salz

200 gr Zucker

1 TL Backpulver

240 ml Kürbispüree

120 ml mildes Olivenöl

2 Eier, verquirlt

60 ml Buttermilch

Prise Muskatnuss

1/2 TL Zimt

Wer mag kann noch Walnüsse oder Pekannüsse hinzufügen

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Ofen auf 180°C vorheizen. Mehl, Salz, Zucker, Gewürze und Backpulver miteinader verrühren.

In einer anderen Schüssel das Kürbispüree, Öl, Eier und Milch mixen. Die trockenen Zutaten mit den nassen Zutaten vermischen. Aber nicht zu viel rühren! Der Teig kann ruhig ein bisschen klumpig sein. Nur so viel rühren, bis sich alles so gerade miteinander verbunden hat.

Dann den Teig in eine gebutterte Form füllen und backen. Der Kuchen ist gar, wenn man mit einem Holzstäbchen in die dickste Stelle des Kuchens sticht und dieses beim herausziehen keine Teigspuren aufweist.

 

Mr. Bean

Black Beans. Das sagenumwogene Nationalgericht hispanischer Länder. Meine ersten Annäherungen beliefen sich ja bis jetzt auf die Variante aus der Dose. Wenig zufriedenstellend. Ich meine es war ok, aber ich konnte nicht verstehen warum hier alle so verrückt nach dem Zeug sind. Ich fand einen Artikel der New York Times der meint, die Dosen Bohnen könnten gar nichts. Sie könnten weder geschmacklich, noch nährstoff mässig mit den selbstgekochten mithalten. Man müsste auf jeden Fall selber welche machen. Neugierde überkam mich. Da war mein Ehrgeiz geweckt und ich wollte mit den hausgemachten Bohnen hinter das Geschmackliche Geheimnis kommen.

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Zuerst müssen die Bohnen über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Ich habe gleich den Ganzen Sack (1 Kg) Bohnen zubereitet und den Rest eingefroren. Auf die Bohnen kommt viermal so viel Wasser, also habe ich meine mit 4 Litern Wasser bedeckt und zugedeckt in den Kühlschrank gestellt.

Am nächsten morgen hatte sich das Wasser in eine tiefschwarze Brühe verfärbt und ich hatte eher das Gefühl einen Zaubertrank herzustellen, als Bohnen zu kochen.

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Dann habe ich 2 große Zwiebeln (je mehr Zwiebeln, umso besser!), 5 Zehen Knoblauch und 2 Jalapenos 5 Min. in ordentlich Olivenöl angebraten. Das Ganze mit den Bohnen samt der Flüssigkeit bedecken und 2 oder 3 Stunden vor sich hinköcheln lassen. Zum Schluss mit Salz abschmecken und mit mehr frischen Jalapenos und Koriander servieren.

Courtneys Mutter ist Puerto Ricanerin und sie hat mir gesagt, sie kocht ihre Bohnen in Bier. Interessant! Ich denke das "Schwarze-Bohnen-Kapitel" ist noch nicht abgeschlossen.

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Nach dem Essen haben wir auf der Dachterasse noch ein bisschen die frische Luft genossen und dabei unsere Corona ausgetrunken.